Das amerikanische Traditionsunternehmen Cadillac bereitet sich intensiv auf seinen Einstieg in die Formel 1 vor. Drei erfahrene Rennfahrer unterstützen das Team bei der Entwicklung des Simulators. Pietro Fittipaldi, Simon Pagenaud und Charlie Eastwood bringen ihre unterschiedlichen Erfahrungen in das ambitionierte Projekt ein.
Pietro Fittipaldi verstärkt die Simulator-Entwicklung
Der 29-jährige Brasilianer Pietro Fittipaldi hat offiziell seine Zusammenarbeit mit Cadillac bestätigt. Über soziale Medien teilte er seine Freude mit, Teil dieser ikonischen Marke zu werden. Seine Erfahrung in der Formel 1 macht ihn zu einem wertvollen Simulator-Piloten.
Fittipaldi sammelte bereits Rennpraxis bei Haas, wo er als Ersatzfahrer fungierte. Zwei Grands Prix bestritt er 2020 für das Team, nachdem Romain Grosjean seinen schweren Unfall in Bahrain erlitten hatte. Diese Erfahrung auf höchstem Niveau qualifiziert ihn für die anspruchsvolle Simulator-Arbeit.
In den vergangenen Monaten arbeitete der Brasilianer bereits intensiv an der Entwicklung des 2026er Fahrzeugs. Vollständige Grand-Prix-Simulationen gehören zu seinen Hauptaufgaben. Seine Expertise fließt direkt in die technischen Spezifikationen des künftigen Rennwagens ein.
| Fahrer | Nationalität | Haupterfahrung | Rolle bei Cadillac |
|---|---|---|---|
| Pietro Fittipaldi | Brasilien | F1 Haas (2 Rennen) | Simulator-Pilot |
| Simon Pagenaud | Frankreich | IndyCar Champion | Simulator-Entwicklung |
| Charlie Eastwood | Nordirland | Corvette GT3 | Simulator-Fahrer |
Simon Pagenaud bringt IndyCar-Erfahrung ein
Der französische Rennfahrer Simon Pagenaud hat eine neue Herausforderung gefunden. Nach seinem schweren Unfall 2023 in Mid-Ohio konzentriert sich der 41-Jährige auf die technische Entwicklung. Seine Leidenschaft für die Optimierung von Rennfahrzeugen kommt dem Cadillac-Projekt zugute.
Pagenauds erfolgreiche IndyCar-Karriere umfasst sowohl einen Meistertitel als auch einen Sieg bei den Indianapolis 500. Diese Erfahrungen bringt er nun in die Formel 1 ein. Sein Umzug nach Charlotte ermöglichte es ihm, eng mit General Motors zusammenzuarbeiten.
Die Simulator-Arbeit erfüllt den Franzosen mit neuer Motivation. „Diese Arbeit gibt mir das Gefühl, nützlich zu sein und mein Fachwissen einzubringen“, erklärt Pagenaud. Seit seinem Unfall hatte ihm diese Erfüllung gefehlt. Nun kann er seine Expertise wieder vollständig einsetzen.
Seine Hauptaufgaben umfassen folgende Bereiche :
- Optimierung der technischen Fahrzeugspezifikationen
- Entwicklung realistischer Simulator-Parameter
- Beratung bei aerodynamischen Abstimmungen
- Unterstützung bei Kommunikationsprotokollen zwischen verschiedenen Standorten
Charlie Eastwood komplettiert das Simulator-Trio
Charlie Eastwood aus Nordirland verstärkt das Cadillac-Simulator-Team. Der 30-jährige Rennfahrer arbeitet bereits als Werksfahrer für Chevrolet im Corvette GT3-Programm. Seine Verbindung zu General Motors macht ihn zu einem logischen Kandidaten für das Formel 1-Projekt.
Eastwoods Erfahrung im GT-Sport bringt eine andere Perspektive in die Entwicklung ein. Langstreckenrennen erfordern spezielle Fahrzeugabstimmungen und strategische Überlegungen. Diese Kenntnisse können auch für die Formel 1 wertvoll sein.
Die Zusammenarbeit der drei Simulator-Fahrer ermöglicht es Cadillac, verschiedene Aspekte der Fahrzeugentwicklung abzudecken. Jeder Pilot bringt seine spezifischen Stärken und Erfahrungen ein. Diese Vielfalt soll dem Team einen Vorteil verschaffen.
Strategische Vorbereitung auf den F1-Einstieg 2026
Teamchef Graeme Lowdon betont die Bedeutung der Simulator-Arbeit in Charlotte. Diese Entwicklungsarbeit bildet das Fundament für den erfolgreichen Formel 1-Einstieg. Verschiedene Aspekte werden parallel optimiert, um bestmöglich vorbereitet zu sein.
Die Simulator-Programme validieren nicht nur technische Systeme, sondern etablieren auch Kommunikationswege. Standorte in den USA, Großbritannien und später an den Rennstrecken müssen effizient zusammenarbeiten. Klare Protokolle sind für den Rennerfolg entscheidend.
Mit Valtteri Bottas und Sergio Perez hat Cadillac bereits erfahrene Stammfahrer verpflichtet. Colton Herta ergänzt das Fahreraufgebot als Testpilot. Diese Kombination aus etablierten F1-Piloten und talentierten Newcomern verspricht einen starken Auftritt.
Die intensive Vorbereitung zeigt Cadillacs ernsthafte Absichten in der Formel 1. Der amerikanische Hersteller investiert erhebliche Ressourcen in die Entwicklung. Das Simulator-Programm mit drei spezialisierten Fahrern unterstreicht diesen professionellen Ansatz für den Einstieg 2026.
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