Die Iowa State Cyclones haben ihre makellose Bilanz auf elf Siege ausgebaut und dabei einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Der Triumph gegen die Hawkeyes aus Iowa markierte den ersten Erfolg gegen ein platziertes Team in dieser Saison. Audi Crooks dominierte mit einer beeindruckenden Leistung von 30 Punkten und 10 Rebounds und unterstrich ihre Führungsrolle im Kader von Coach Bill Fennelly. Die Begegnung vor 14.009 Zuschauern im Hilton Coliseum zeigte die Stärke des Teams aus Ames eindrucksvoll.
Die überragende Performance von Audi Crooks im Ranglisten-Duell
Die Center-Spielerin der Cyclones zeigte sich in der Partie vom 11. Dezember 2025 erneut in Topform. Mit durchschnittlich 27,8 Punkten pro Spiel führt sie die Scorerliste der Division I im Damen-Basketball an. Ihre Feldwurfquote von 72,2 Prozent platziert sie auf dem zweiten Rang der landesweiten Statistik. Diese Konstanz macht sie zu einer der gefährlichsten Offensivspielerinnen des College-Basketballs.
Das Double-Double gegen Iowa war jedoch nur ein Teil der Erfolgsgeschichte. Zwei weitere Teamkolleginnen erreichten ebenfalls zweistellige Werte in zwei statistischen Kategorien. Addy Brown steuerte 20 Punkte und 12 Rebounds bei, während Jada Williams mit 11 Punkten und 12 Assists glänzte. Diese Leistungsdichte widerlegte die Kritik, Iowa State sei ein Team mit nur einer Schlüsselspielerin.
| Spielerin | Punkte | Rebounds | Assists |
|---|---|---|---|
| Audi Crooks | 30 | 10 | – |
| Addy Brown | 20 | 12 | – |
| Jada Williams | 11 | – | 12 |
Crooks betonte nach dem Spiel, dass das Team nun seine Kampfbereitschaft unter Beweis gestellt habe. Die öffentliche Diskussion über den vermeintlich schwachen Spielplan der Cyclones habe die Mannschaft zusätzlich motiviert. Mit dieser Reife im Umgang mit externer Kritik demonstrierte die erfahrene Spielerin ihre Führungsqualitäten auch abseits des Spielfelds.
Strategische Bedeutung für das Programm der Cyclones
Die Stärke des Spielplans hatte mit einem Ranking von 308 landesweit für Gesprächsstoff gesorgt. Coach Fennelly räumte ein, dass seine Mannschaft in der Vorsaison durch Niederlagen gegen Spitzenteams wie UConn und South Carolina in der öffentlichen Wahrnehmung gelitten hatte. Der Sieg gegen die auf Platz 11 gesetzten Hawkeyes sollte diese Zweifel nun ausräumen.
Die Spielerinnen hatten die negativen Kommentare in sozialen Medien zur Kenntnis genommen und waren besonders motiviert. Fennelly berichtete von über 200 Textnachrichten nach dem Sieg, was die Bedeutung der Cy-Hawk-Rivalität unterstreicht. Diese traditionelle Auseinandersetzung umfasst mehrere Sportarten an beiden Universitäten und weckt große Emotionen bei Spielern, Trainern und Fans.
Historischer Kontext der Rivalität zwischen Iowa State und Iowa
Die vergangenen zehn Jahre waren von der Dominanz der Hawkeyes geprägt. Iowa gewann acht der letzten zehn direkten Duelle gegen die Cyclones. Besonders eindrucksvoll war das Spiel vor zwei Jahren in Ames, als Caitlin Clark mit 35 Punkten die 3.000-Punkte-Marke überschritt und auf dem Weg zur Rekord-Scorerin der Division I war. Die damalige 67-58-Niederlage motivierte junge Spielerinnen wie Crooks und Brown.
Nach der 75-69-Niederlage in der vergangenen Saison in Iowa City war die Revanche in der Heimarena besonders wichtig. Die Entwicklung der beiden Spielerinnen seit ihrem Freshman-Jahr zeigt sich in folgenden Aspekten :
- Verbesserte offensive Effizienz und Entscheidungsfindung
- Stärkere Präsenz in entscheidenden Spielphasen
- Mentale Reife im Umgang mit Drucksituationen
- Besseres Verständnis für Teamzusammenhalt und kollektive Verantwortung
Der 74-69-Erfolg markierte einen Wendepunkt in der Seriengeschichte. Iowa kassierte die erste Niederlage der Saison und fiel auf eine Bilanz von 9-1 zurück. Für Iowa State bedeutete der Sieg nicht nur den Erhalt der perfekten Bilanz, sondern auch einen psychologischen Vorteil für künftige Begegnungen.
Perspektiven für die weitere Saison der ungeschlagenen Cyclones
Fennelly äußerte die Hoffnung, auf diesem Erfolg aufbauen zu können. Die Demonstration von Teamstärke mit drei Double-Doubles in einem Spiel gegen einen rangierten Gegner sendet ein starkes Signal an die Konkurrenz. Die Kombination aus individueller Klasse und kollektiver Geschlossenheit bildet eine solide Basis für die kommenden Herausforderungen.
Die Atmosphäre im Hilton Coliseum bot den perfekten Rahmen für diese Leistung. Das Publikum unterstützte die Heimmannschaft lautstark und trug zur besonderen Energie bei. Dieser Heimvorteil wird in zukünftigen wichtigen Spielen eine bedeutende Rolle spielen, wenn die Cyclones ihre ungeschlagene Serie verteidigen wollen.
Die Reife und das Selbstvertrauen des Teams zeigen sich in der Fähigkeit, externe Kritik auszublenden und sich auf die eigene Entwicklung zu konzentrieren. Diese mentale Stärke wird entscheidend sein, wenn die Intensität des Wettbewerbs im Verlauf der Saison zunimmt und weitere anspruchsvolle Gegner auf Iowa State warten.
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